Vor einigen Jahren habe ich mir vorgenommen, über meine Erfahrungen aus meinem Beruf zu bloggen und meine ganz persönlichen Erkenntnisse zu teilen.

Anfänglich habe ich dafür eine Tool Namens Hugo genutzt, mit dem ich noch bis heute meine persönliche Website pflege. Auch zum Bloggen ist das Tool an und für sich gut geeignet, allerdings wollte ich dann doch gerne etwas mehr Komfort beim erstellen der Texte haben, weswegen ich dann zu Ghost wechselte. Ein anderer Grund war, dass ich noch zusätzliche Formate anbieten wollte und Hugo dafür letztlich einfach nicht mehr ausreichend war.

Tja. Was aber Hirnfrequenz jetzt genau ist, erklärt das aber noch nicht ganz.

Im Grunde genommen bin ich einfach sehr dazu motiviert, (Fach-)Inhalte zu kommunizieren und Dinge zu erklären. Nicht nur weil ich fest daran glaube, dass jede weitere Perspektive für die eigene Meinungsbildung bereichernd sein kann, sondern auch deswegen, weil das Vorhaben an sich viel Zeit und Selbstreflektion verlangt. So wichtig und wertvoll ich die Zeit für die Reflektion auch finde, so bewusst muss ich sie mir, gerade als Familienvater, Freiberufler und Student, nehmen. Das verschriftlichen der Gedanken und Überlegungen intensiviert den Prozess letztlich. Last but not least: Es macht auch einfach viel Spaß Texte zu schreiben und die eigene Kompetenz darin zu verbessern.

Fachlich befasse ich mich vor allem mit drei Dingen:

  • Software Engineering,
  • Unternehmensstrategien (Digitale Produkte und Organisation)
  • den Rechtswissenschaften (und den politischen Einflüssen),
  • und letztlich auch Politik selbst.

Alle diese Disziplinen sind hochspannend und sie enthalten so viele Themen über die man schreiben und diskutieren kann. Und um das alles etwas gezielter und strukturierter zu machen, ist Hirnfrequenz entstanden.

Der Name enthält allerdings noch einen weiteren Aspekt - Frequenz. Gerade die Corona Zeit hat auch mich als Freiberufler von vielen anderen Menschen und Gesprächen isoliert. Das ging leider unter anderem auch so weit, dass man die Errungenschaften und Probleme anderer Leute und Berufsgruppen nur noch gefiltert über diverse Medien aufnehmen konnte. Ich liebe das Gespräch und den Diskurs und empfand es daher als sehr schade, nicht mehr so oft unter Leute zu kommen.

Deswegen ist ein weiteres Format entstanden: "Wie es ist als ...". In dem Podcast geht es darum, diverse Menschen unterschiedlichster Colour zu interviewen, um zu erfahren, was sie beruflich machen, wie es ihnen in dem Beruf geht und ob sie glücklich damit sind. Wie die soziale Wahrnehmung der Jobs ist, die sie ausüben und die gesellschaftliche Anerkennung. Aufstiegschancen. Gehälter. Familienfreundlichkeit. Und vieles mehr. Das alles geht wunderbar auch in der Distanz. Und ich hoffe auch damit anderen Menschen einen besseren Einblick in die Herausforderungen anderer dadurch geben zu können.

Mit ein bisschen Glück gehen die ersten Folgen auch bald online. ;)

Also, was ist Hirnfrequenz. Ein Portal zu neuen Gedanken. Zu neuen Eindrücken. Ein Ort zum Kommentieren. Ein Zeitzeuge. Ein Tagebuch.